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in der ersten Ferienwohnung des Bergischen Städtedreiecks Remscheid - Wuppertal - Solingen seit 1977. Seit fast 40 Jahren beherbergen wir zufriedene Gäste aus ganz Europa. Monteure und Radwanderer zählen ebenso zu unseren Gästen wie Urlauber mit Kindern und Hunden. Unsere Ferienwohnung wurde 2007 grundlegend saniert und entspricht dem neusten Stand der Technik. Wir freuen uns über Ihre Anfrage und sichern Ihnen eine schnelle Beantwortung zu.

Über die Stadt Remscheid

Remscheid ist die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes und wird volkstümlich auch die "Seestadt auf dem Berge" genannt. Diese Bezeichnung entstand gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts, weil die in Remscheid ansässige Metall- und Werkzeugindustrie vielfältige Handelsbeziehungen nach Übersee und in die ganze Welt unterhält. Heute gilt Remscheid auf Grund seiner Gewerbestruktur als die letzte Industriestadt Nordrhein-Westfalens. Aber Remscheid hat mehr zu bieten als innovative und weltweit bekannte Unternehmen. Nahezu ein Drittel des Stadtgebietes besteht aus Wald- und Grünflächen. Insgesamt 4.500 Hektar sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Darüber hinaus bestehen 23 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 715 Hektar. Vielfältige Freizeitangebote und soziale Einrichtungen machen das Leben in Remscheid lebens- und liebenswert.

Über den Ortsteil Ehringhausen

Die erste Nennung Ehringhausens ist registriert auf den Walpurgistag (1. Mai) im Jahre 1369, als „Albrechts Gut zu Eydenchusen“ mit „zehn Sümmer Haferabgaben“ belastet wurde. In der Folge wurden zwischen 1441 und 1648 noch folgende Schreibweisen bekannt: Eydinchussen, Edenkusen, Erynckhusen, Erickhusen, Erekusen, Erinhusen, Erikaussenn, Ernkhaussen, Erkaußen, Erhusen, Ehrekosen, Ehrekusen. In Bezug auf den Dialekt erkennt man den Eschbach als lokale Sprachgrenze.



Der erste Einzelhof Ehringhausens, nämlich der eines Mannes mit dem Vornamen Albrecht, muss sich ursprünglich dort befunden haben, wo der Quellgrund des Ehringhauser Siepen liegt, welcher in den Eschbach fließt.1560/63 nannte eine Hebeliste für den „Johanniterhafer“ bereits vier dort wohnende Personen. Die genannte Abgabe erfolgte an den Johanniterorden, der bis zu Zeiten Napoleons I. Patronatsherr der Remscheider Kirche war.



Unterhalb von Ehringhausen wurden zur beginnenden Neuzeit im Eschbachtal einheimische Erze verhüttet. Laut einer Urkunde bekam am 7. Januar 1591 Peter auf dem Hagen eine Hütten- und Hammerkonzession sowie die Erlaubnis, "aus dem Hohenwald" Bauholz zu entnehmen. Er musste sich jedoch verpflichten, eine Zehnte von dem gewonnene Eisen an die herzogliche Kellnerei in Burg zu liefern.



Etwa 300 Meter unterhalb des Altenhammer gab es im Eschbachtal am Fuße von Ehringhausen den Johanneshammer, den Johannes Bertram II im Jahre 1677 baute. Hier wurden Sensen geschmiedet. Hammer II wurde 1845 am selben Teich durch Johannes Bernhard Hasenclever & Söhne errichtet. Ab 1960 kam gelegentlich der Kunstschmied Kurt Jorzyk vom Bergfrieder Weg in den Johanneshammer, um verschiedene Kunstobjekte und Damaszener-Schwerter nach alter Tradition zu schmieden.



Im Laufe der Jahre wurden durch die Einführung des fränkischen Erbrechts aus den großen Einzelhöfen, wie hier in Ehringhausen, Hofschaften. Bereits 1675 nennt das Remscheider Lagerbuch als Haus- und Hofbesitzer acht verschiedene Familien. Die Hammerwerksbesitzer und Kaufherren Hasenclever und Halbach nahmen hier ihren Wohnsitz und machten die Hofschaft zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt. Der Name der Gaststätte „Alte Poststation“ erinnert an die Zeiten, als es hier einen Postwagendienst gab. Die lokale Bezeichnung für den Bereich um den heutigen Buswendeplatz ist "Hippe". Dieser Name rührt von einem hier ehemals ansässigen, schrulligen Mitbürger namens Josua her, der dort eine Hippe, also eine Ziege hielt.



Im nordwestlichen Bereich des Stadtteils - etwas unterhalb des Güldenwerther Bahnhofs im Bereich der "Schafsdelle" im Wald - entspringt der "Kirschensiepen", ein kleines Bächlein, das in der Nähe des Jagenbergshammers in den Lobach mündet und seinen Namen dem Bestand an Wildkirschenbäumen an seinem Oberlauf verdankt. Bereits 1675 ist der "Kirsenseypen" urkundlich erwähnt, 1827 als "Keensiepen".



Ehringhausen ist von Bombenangriffen während des Zweiten Weltkrieges weitgehend verschont geblieben, so dass man hier noch einige alte Bausubstanz vorfindet, vor allem Schiefer- und Fachwerkhäuser. Im Eschbachtal gibt es als Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg noch einen Einmannbunker.